Verbindet Euch mit der Natur und der Geschichte
Heute führte uns unsere Reise zu einem Ziel, das unbedingt besucht werden sollte: Das Guayabo National Monument, das 18 Kilometer nordöstlich von Turrialba, Cartago, liegt - genauer gesagt im Bezirk Santa Teresita.
Bevor wir Euch mehr über unsere Erfahrungen berichten, hier einige wichtige Fakten über den Ort.
Betriebszeiten:
- täglich von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr, auch an Feiertagen.
Preise:
- Costa-ricanische Erwachsene ₡1.000.
- Costa-ricanische Kinder ₡500.
- Costa-ricanische Studenten ₡500.
- Nicht-Einheimische $5.
- Kinder von Nicht-Einheimischen $5.
- Camping-Erlaubnis $2.
- Kinder unter zwei Jahren sowie Bürger und Einwohner über 65 Jahren haben freien Eintritt.
- Es gibt (derzeit) keinen Parkplatz; die Fahrzeuge müssen am Straßenrand abgestellt werden. Die Straße ist sicher und hat wenig Verkehr.
- Gepäck oder Taschen dürfen nicht mitgenommen werden.
- Alkoholische Getränke sind verboten.
- Haustiere sind nicht erlaubt.
- Lebensmittel dürfen nicht in den geschützten Bereich gebracht werden.
- Der Konsum von Zigaretten oder Drogen ist nicht gestattet.
- Die Verwendung oder das Fliegen von Drohnen ist nicht gestattet.
- Trinkwasser ist verfügbar.
- Es gibt einen speziellen Weg für Rollstühle.
- Auf dem Gelände gibt es einen Kunsthandwerksladen, Toiletten nach dem Gesetz 7600, einen Campingplatz, einen Essensbereich und ein Besucherzentrum.
- Das Gebiet verfügt über insgesamt drei Wanderwege, von denen einer nicht asphaltiert ist. Die Verwendung von Mückenschutzmitteln wird jederzeit empfohlen.

Siehe die Attraktionen von Turrialba
Das Denkmal liegt zwei Stunden von San José entfernt an der Autobahn in der malerischen Region Turrialba. Wir empfehlen, das kulinarische Angebot dieser Region und den Abenteuertourismus an den Hängen des Vulkans in vollen Zügen zu genießen.
Das Guayabo National Monument erstreckt sich über eine Fläche von etwa 20 Hektar, die die gesamte archäologische Stätte umfasst. Ein Spaziergang durch die Strukturen kann je nach Tempo 20 bis 30 Minuten dauern.
Der perfekte Ort für Euer nächstes Wochenende! Hier könnt Ihr Tieren wie dem Schopfguan, dem Dreizehenfaultier, der Wimpernotter, der Schopfeule sowie verschiedenen Froscharten, Kolibris, Fledermäusen, Schmetterlingen, Nasenbären, Stacheleidechsen und andere Tieren begegnen. Wir hatten sogar das Glück, mehr als eine Stunde lang einen Haubenkauz zu beobachten - das ist wirklich wunderbar!
Es gibt auch einen Picknickplatz außerhalb der archäologischen Stätte, wo Ihr eine Pause einlegen und Euch stärken könnt.

Zivilisationen
Die Hauptattraktion ist natürlich die Geschichte, die der Stätte innewohnt. Das Denkmal enthält archäologische Strukturen, die von 1000 v. Chr. bis 1400 n. Chr. bewohnt waren. Der Höhepunkt der Entwicklung wurde um 800 n. Chr. erreicht.
Die Anlage umfasst 43 Hügel, drei Aquädukte, zwei Plätze, zwei Straßen und eine Einfriedung, die alle durch kleinere Straßen, Brücken und Treppen miteinander verbunden sind. Die Grabhügel sind die größten Bauwerke.
Historikern zufolge beruhte die Wirtschaft der Ureinwohner auf Landwirtschaft, Jagd und Fischfang. Der Grund für die Besiedlung der Stätte ist nach wie vor unbekannt, ebenso wie der Grund für ihre Aufgabe ein Jahrhundert vor der spanischen Eroberung.
Interessant ist auch die Tatsache, dass die Stätte in jener Kulturregion liegt, die sich von der Provinz Alajuela in Costa Rica bis nach Nordecuador und zum Orinoco-Fluss in Venezuela erstreckt, dem so genannten Zwischengebiet.
Unser Guide wies darauf hin, dass sich die Besucher nicht länger als 30 Minuten in dem Gebiet aufhalten sollten, um die Stätte zu schützen. Hier ist auch nur eine begrenzte Anzahl von Personen erlaubt. Am Wochenende kommen die meisten Besucher hierher.
Bevor wir es vergessen: Es gibt auch einen Aussichtspunkt, von dem aus ein Panoramablick genossen werden kann.
Seid Ihr bereit?